Herbstblätter liegen gelassen

G wie Gelassenheit

Gehen lassend. Kommen lassend. Betrachtend. Staunend vielleicht. 

Ohne sich aufzuhalten, festzuhalten, besitzen wollen. Der Flüchtigkeit bewußt. Was ist flüchtig? Der Augenblick, das Leben, die Begegnung. Das Wiedersehen immer ein Vielleicht. Mir gehört nur der Moment. Alles andere ist ungewiß. Das Leben ist fragil. Gelassenheit – trotz allem? In all dem. Heiterkeit vielleicht. 

Weil ich zur Ruhe gekommen bin von meinem Tun. Weil ich mir auf den Grund gekommen bin. Weil ich mir vertraut geworden bin. Das war mein Ziel. So kann ich vieles gelassen sehen. Kann ich, was weitergehen will, gehen lassen. Und doch dabei genießen jeden Augenblick. 

 

Vor Jahren schrieb ich:

„Wenn alles gefunden, und nichts mehr verloren gehen kann, wie dann leben? Gelassen, gehen lassend, liebend.“

 

Wie leben Sie/lebst Du Gelassenheit?

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