Giselheid Schulz-Ëberlin, Autorin, Eigen-Sinn-Coach, Lebensbegleitung, leuchten wie ein Stern, J wie Ja sagen

J wie „Ja“ sagen

Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen. „Nein“ sagen. „Ja“ sagen. Wirklich „Ja“ sagen geht Hand in Hand mit „Nein“ sagen. Sich hinstellen. Leuchten. Eine klare Kante zeigen. „Ja“ sagen. 

Wozu „Ja“ sagen?

Vor Jahren schrieb ich an meine Kinder, als einzigen Rat, den ich ihnen mitgeben kann: Wann immer es in ihrem Leben schwierig werden mag, die Entscheidung zu treffen, sich dem Leben zuzuwenden, sich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen und sich der Wahrheit zu verpflichten. — Im Bewusstsein, dass jede Wahrheit Vermutungswissen ist und keine statische Gewissheit. 

„Ja“ sagen, das heisst auch die Vergangenheit umarmen.

So schrieb ich es im Jahr 2001 in einem Brief an meinen Sohn. „Ja“ sagen zu dem, was war und „Ja“ sagen zu dem, was ist, um das Heute gestalten zu können. „Ja“ sagen und „Nein“ sagen.

Als ich die christliche Religion hinter mir liess, in deren Innerlichkeit ich lange zu Hause war, bedeutete es für mich, „Nein“ zu sagen zur Feier des Weihnachtsfests. Es hatte für mich den Inhalt verloren. An seiner tannengrünen Außenhülle mit buntem Geschenkpapier, Lametta und einem „Ho-ho-ho“-rufendem Weihnachtsmann mochte ich nicht festhalten.

So sage ich „Ja“ und „Nein“. Und gestehe dies auch jedem anderen zu.

Ja, ich bejahe das Gehen eigener Wege. 

Ich wünsche Ihnen/Dir, beherzt „Ja“ zu sagen und auch „Nein“.

Ich wünsche Ihnen/Dir eine gute Zeit, wie auch immer Sie diese gestalten mögen/Du diese gestalten magst!

Wozu sagen Sie/sagst Du heute „Ja“?

Wozu sagen Sie/sagst Du heute „Nein“?

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