Gartenpforte in Schaffhausen

T wie Treue

Treue beginnt in mir selbst. Treue zu meinen Worten. Treue zu meinen Werten. Treue zu mir und meinen inneren Beschlüssen. 

„Ethik ist implizit“, formulierte Heinz von Foerster. 

Treue spricht nicht viele Worte. Treue ist. Treue handelt. Treue begründet sich in meinem Sein, in meinem So-Sein. Sie leuchtet von innen nach außen. Sie spricht durch mein Tun. Sie kann letzlich nicht eingefordert werden, nur gelebt aus freiem Willen und Entschluss. 

Treue schließt Veränderungen nicht aus. Treue hat ein lebendiges Wesen, will gelebt werden und geht Hand in Hand mit Erkenntnis. 

Was ich mir wünsche, – treu zu sein in unerschütterlicher Güte zu allen Menschen. Treu zu sein in der Bejahung des Lebens, der Lebendigkeit und der inneren Beweglichkeit. 

Treue, wie eine Tür zur Welt und den Menschen. Eine Tür, die geöffnet werden kann; die nicht abgeschlossen wird. 

Treue beginnt bei mir und endet bei mir. Sie fordert nicht, sondern sie steht für sich – unabhängig vom Rest der Welt. Treue ist. 

 

Ich wünsche Ihnen einen Menschen dieser Treue.

Ich wünsche Ihnen Treue zu sich selbst.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Giselheid Schulz-Ëberlin

Autorin & Eigen-Sinn-Coach

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