Giselheid Schulz-Ëberlin, Autorin, Eigen-Sinn-Coach, Lebensbegleitung, Collage, U wie Ungesagtes

U wie Ungesagtes

Ungesagtes, jedoch Gedachtes.
Ungesagtes, jedoch Gefühltes.
Wohin damit?

Es in Worte fassen? Vielleicht braucht es andere Gestalt? Manchmal ist Schreiben leichter als Sprechen. Manchmal ist Schweigen besser als Sprechen.

Ungesagtes darf auch ungesagt bleiben.

Was würden meine Worte auslösen? Will ich das? Würde ein anderer meine ungesagten Worte wünschen? Würde ein anderer meine ungesagten Worte vermissen?

Ungesagtes und Unsagbares.

Unaussprechliches, Schönes und Schreckliches. Wie in Worte fassen, um es mit Fassung zu tragen? Wie im Bild sichtbar machen, in Farbe, Zeit und Raum? 

Unsagbares ist der Ort der Künstler,

der Poeten; der Zeithaber, der Nachsinnenden – vielleicht. Die das Unmögliche wagen, Unsagbares zu berühren, von ihm berührt werden und diese Berührung dann fassen, heben, festhalten, schwarz auf weiß auf Papier. Oder auf Leinwand; und immer auf der Rückwand ihres Lebens gezeichnet. 

Manchmal wage ich, Unsagbares in einem Gedicht ins Sagbare zu heben. Manchmal wähle ich eine stille Umarmung. 

Unsagbares braucht Stille und Gewahrsein.

Ich wünsche Ihnen heute eine gute Begegnung, eine Berührung mit dem Unsagbaren. Vielleicht erschaffen Sie daraus ein Wort, ein Bild, ein Wortbild. Vielleicht geben Sie es weiter in einer Berührung. Vielleicht wird ein anderer Mensch dadurch berührt. 

 

Mit herzlichen Grüßen

Giselheid Schulz-Ëberlin

Autorin & Eigen-Sinn-Coach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: