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Die sieben Raben und die sieben Fragen

Kennen Sie dieses Gefühl des „Dazwischen“? Einerseits das Sehen: Das Ende eines Arbeitsverhältnisses, einer Tätigkeit, eines Lebensabschnitts rückt näher und andererseits hat das „Danach“ noch keine griffige Gestalt.

Es stehen mehr Ahnungen als Antworten im Raum. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zu machen. Ähnlich, wie sich die Königstochter im Märchen aufmachte, um Vergangenheit und Zukunft zusammenzufügen, und ihre älteren Brüder, die verwunschenen sieben Raben zu „erlösen“. 

Die sieben Raben sind in unserem Heute vergleichbar sieben Fragen:

1) Was tue ich, wenn ich nichts tun muss?

2) Was ließe ich mir nie verbieten?

3) Wenn sich meine Lebens-/Arbeitssituation ändern würde, was würde ich nicht vermissen? (Oder was kann ich gut, doch es raubt mir Energie – ich bin dabei nicht im „Flow“?)

4) Als ich ein Kind war, wie und wo wollte ich leben?

5) Wann war ich als Kind am glücklichsten und was tat ich am liebsten?

6) Wie tickt mein Biorhythmus? Wann wache ich von allein auf und wann gehe ich schlafen?

7) Welche Spuren möchte ich mit meinem Leben hinterlassen?

In meinen Begegnungen mit Menschen in Umbruch- und Aufbruchsituationen höre ich oft das Beschreiben dieses diffusen Zwischenzustands. Die Zukunft steht für diese Menschen offen da, jedoch ohne Wegweiser. Und dann erweisen sich meine sieben Fragen als hilfreiche Orientierung auf dem Weg zur ganz eigenen persönlichen Antwort.

Mir waren diese Fragen ebenfalls hilfreich auf meinem Weg aus der Wissenschaft in die Selbständigkeit. Ich beantwortete sie für mich so:

zu 1) nachsinnen, die Stille genießen, schreiben, lesen, ein gutes Essen kochen, Zweisamkeit genießen, Briefe schreiben und Menschen ermutigen

zu 2) denken, schreiben, lieben, ermutigen

zu 3) Protokolle abarbeiten

zu 4) autark und minimalistisch mit meinem Pferd im Garten und Gartenhaus meines Großvaters

zu 5) wenn meine Eltern zu Hause waren und ich in guter Geborgenheit in meinem Zimmer nachdenken und lesen konnte

zu 6) ich wache am liebsten ohne Wecker mit der Sonne auf; ich brauche zwei Stunden Stille am Morgen bei zwei Kannen Tee, als meine Zeit zum Nachsinnen und Schreiben; danach bin ich bereit für die Begegnung mit Menschen – und ich gehe schlafen zwischen 22 und 24 Uhr

zu 7) ich möchte Menschen ermutigen und begleiten auf ihrem ganz eigenen Weg eines sinnerfüllten Lebens 

Folgen Sie dem, was Ihnen Freude macht! Lassen Sie das hinter sich, das Ihnen Energie raubt! Leben Sie Ihren Lebenssinn! Lösen Sie Ihr Versprechen gegenüber dem Leben ein!

Ich wünsche Ihnen einen guten Weg mit den sieben Fragen zur „Erlösung“ Ihrer sieben Raben! 

 

Mit herzlichen Grüßen Ihre Giselheid Schulz-Ëberlin

Autorin & Eigen-Sinn-Coach

Lebenswegbegleitung

 

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