Giselheid Schulz-Ëberlin, Autorin, Eigen-Sinn-Coach, Lebensbegleitung, X-Chromosomen, Y-Chromosomen, X wie X-Chromosom

X wie X-Chromosom

… und Y wie Y-Chromosom

Ist das X-Chromosom gleichzusetzen dem Weiblichen? Und das Y-Chromosom dem Männlichen? Umgangssprachlich wird es schnell so gebraucht und gedacht. Doch, vielleicht ist das X-Chromosom viel mehr als das nur weibliche; und denkbar als das allgemein menschliche – tragen es doch alle Menschen in sich. Und das Y-Chromosom macht den kleinen Unterschied, ohne den das Leben nicht weitergeht.

Ich weiß um primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale. Mir ist das noch recht junge Forschungsfeld der geschlechtsspezifischen Krankheitssymptomatiken bekannt.

Und doch denke ich zumeist nicht in den Kategorien: männlich oder weiblich. Ich sehe den Menschen. Und ich mag die Vielfalt des Menschseins.

Als EigenSinnCoach ermutige und unterstütze ich ja gerade Menschen darin, ihr ganz eigenes unverwechselbares Leben zu leben. In meinen Begegnungen mit Menschen geht es um Sinn, um Sehnsucht, um im besten Sinne Eigen-Sinn. Und es geht um Handlungssouveränität. Es geht um Bewusstes und Unbewusstes. Es geht um Verbundenheit mit sich selbst und um Verbundenheit mit anderen. Es geht um die Persönlichkeit und den persönlichen Raum. Es geht um Ängste und Erfahrungen. Sicher spielt auch das Mann- oder Frausein mit hinein. Doch es geht nicht um Gruppenzugehörigkeiten und sicher nicht um Stereotypen.

Ich sehe immer den Einzelnen.

Ich schaue in Gespräch und Begegnung vor allem auf das lebhafte Leuchten der Augen eines Menschen. Ich achte auf seine Art, Worte zu setzen, den Klang der Stimme, die Art der Bewegung, Mimik in ihrer Feinheit und mitunter in nur Sekundensichtbarkeit. Ich suche nach der inneren Schönheit eines Menschen. Ich begegne dem Menschen.

Wie ist es nun mit dem Mann- und dem Frausein? Wie ist es mit dem Miteinander?
Vor Jahren betrachtete ich die alte Erzählung von Adam und Eva und notierte dazu:

Adam + Eva
Im Benennen und Zusprechen besteht die natürliche Autorität des Mannes,
im Zuwenden die der Frau.

Nichts trifft sie mehr, als sein Schweigen;
nichts trifft ihn mehr, als ihr Sichabwenden.

 

Was assoziieren Sie mit Adam und Eva? Wie würden Sie das Weibliche und das Männliche und ihr Miteinander beschreiben?

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Giselheid Schulz-Ëberlin

(das Photo zum Beitrag zeigt den Handtaschen- bzw. Rucksackinhalt von mir und meinem Mann)

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