Poesie des Alltags

„Den Tag einrahmen“ – eine Idee, ein Experiment.

Ein gutes Jahr lang  gab ich täglich Dingen, die mir am Tag begegnet sind, einen Platz im goldenen Rahmen. Das konnten Blätter und Blüten vom Wegesrand sein, die ich von einem Stadtspaziergang nach Hause trage. Etwas, das mir vor den Füßen lag. Das konnte ein Bund Möhren vom Markt sein, die neu entdeckte Schokolade, mein Notizzettel vom Morgen oder auch eine Figur aus den Sammlungen meines Mannes, die als Symbol für den Tag stehen mochte. Daraus ergab sich dann die eigenwillige Zusammenstellung der Objekte im goldenen Rahmen. Und so war jeder Tag anders, überraschend und neu.

Unterwegs war ich mit meinem kleinen Reisebilderrahmen:

Auf meinen roten Koffer gelegt, und im Inneren dann Federn, Steine und Kleinstigkeiten angeordnet. Oder den Rahmen selbst auf Strukturen am Wegesrand platziert, an eine Mauer gelehnt und auch schon einmal an einen Haken oder Kronleuchter im Hotelzimmer gehängt.

Unterwegs bin ich mit meinem kleinen Reisebilderrahmen:

Auf meinen roten Koffer gelegt, und ins Innere dann Federn, Steine und Kleinstigkeiten gelegt. Oder den Rahmen selbst auf Strukturen am Wegesrand platziert, an eine Mauer gelehnt und auch schon einmal an einen Haken oder Kronleuchter im Hotelzimmer gehängt.